
OberlidstraffungWer sich für eine Oberlidstraffung entscheidet, sollte zunächst einmal einen Augenarzt konsultieren. Denn es ist wichtig, dass eine gründliche augenärztliche Untersuchung vorgenommen wird, die entscheidende Hinweise über den Augeninnendruck und über die Arteriosklerose der Augengefäße gibt. Ebenso ist eine internistische Untersuchung unvermeidlich, welche über eventuelle Stoffwechselstörungen Auskunft geben sollte. Bei neurologischen Erkrankungen als auch bei trockenen Augen darf keine kosmetische Oberlidbehandlung durchgeführt werden.
Wenn dies alles abgeklärt ist, kann eine Oberlidstraffung durchgeführt werden. Um zu wissen, wie viel überschüssiges Gewebe der Oberlidhaut entfernt werden muss, zeichnet der Chirurg zunächst eine feine Schnittlinie zur Orientierung ein. Nach einer örtlichen Betäubung beginnt er mit dem Eingriff. Zunächst fängt er in der Lidfalte an zu schneiden bzw. in gleichsinniger Richtung und entfernt das überschüssige Gewebe. Mitunter werden auch Muskeln der Augenbrauen oder Lidmuskeln mit durchtrennt oder abgetrennt, um die Augenbrauenposition zu gewährleisten, wird diese an der Knochenhaut befestigt; diese Maßnahme wird brow pex genannt. Nach der Lidkorrektur kann es zu Schwellungen und leichten Schmerzen kommen, was durchaus normal ist. Spätestens nach 3 Wochen sollten die Schwellungen und Hämatome jedoch verschwunden sein. Die Schmerzen lassen in der Regel schon wenige Stunden nach dem Eingriff nach.*
